Eine Mutter braucht ein Dorf.

Businessfotografie in Karlsruhe über die Mütterpflege.

Wie sagt man so schön?

Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen.

Mit der Geburt eines Kindes wird aber auch eine Mutter geboren. Eine Frau, die plötzlich in einer völlig neuen, überwältigenden, fordernden und oft erschreckend einsamen Realität steht.

Ganz gleich, wie viel sie vorher über Wochenbett, Stillen, Bindung oder Mutterschaft gelesen hat. Nichts kann sie wirklich darauf vorbereiten, wie tiefgreifend diese Veränderung ist. Es trifft sie mit voller Wucht und viel zu oft steht sie damit allein da.

„Andere haben es doch auch geschafft.“

Ein Satz, den viele Mütter hören und der so viel unsichtbaren Druck mit sich bringt. Ja… viele haben es geschafft.

Aber zu welchem Preis?

Während nach außen alles irgendwie weiterläuft, verabschiedet sich im Inneren die Version der Frau, die sie einmal kannte. Sie macht Platz für eine neue Version. Eine, die funktioniert, durchhält und jeden Tag aufs Neue versucht, allem gerecht zu werden. Eine Aufgabe, die niemand erfüllen kann. Weil es nicht möglich ist.

Also zweifelt sie. Sie fragt sich, warum sie nicht genug ist, warum ihr alles zu viel wird, warum sie nicht einfach funktioniert wie erwartet. Nicht selten zerbricht sie daran.

Heute existiert dieses Dorf für viele Familien nicht mehr. Großeltern wohnen weit entfernt, können selbst nicht unterstützen oder die Beziehung ist belastet. Gleichzeitig fehlen vielerorts enge Nachbarschaften und tragfähige Netzwerke. Was früher selbstverständlich war, ist heute für viele Familien ein Luxus: Menschen, die einfach da sind.

Hier kommt die Mütterpflege ins Spiel. Sie ersetzt zwar kein Dorf. Aber sie kann den entscheidenden Unterschied machen. Sie schenkt Müttern Entlastung, bietet praktische Unterstützung, Orientierung in einer herausfordernden Zeit und manchmal einfach einen Menschen, der zuhört.

Eine Mutter sollte es nicht alleine schaffen müssen.

Wir erwarten von einer Mutter Unmögliches und nennen es Alltag. Dass sie kurz nach der Geburt funktioniert, obwohl ihr Körper schmerzt und ihre Seele kämpft. Dass sie drei Kinder begleitet, Einkäufe schleppt, Laufräder trägt und selbst nach einem Sturz weitermacht. Als wäre Aufgeben keine Option. Mütter sollten nicht beweisen müssen, wie viel sie aushalten. Sie sollten Unterstützung bekommen, bevor sie an ihre Grenzen kommen. Und das ohne große Hürden.

Mütterpflege ist flexibel, individuell und einfühlsam. Sie setzt dort an, wo du im Moment Unterstützung brauchst.

Ob Entlastung im Haushalt, frisch gekochte, nährstoffreiche Mahlzeiten für dich und deine Familie, Begleitung zu Terminen oder Unterstützung bei bürokratischen Angelegenheiten.

Manchmal auch einfach eine Person, die dir zuhört, dich bestärkt, dir Mut macht und dich daran erinnert, was du selbst gerade nicht sehen kannst:

Du leistest Großartiges.

“Ich bin ein unkompliziertes Chamäleon.”

Treffender könnte Sandra ihre Arbeit als Mütterpflegerin kaum beschreiben.

Ich durfte sie im Rahmen einer Businessreportage bei einem echten Einsatz begleiten und einen Einblick in ihren Arbeitsalltag gewinnen. Sie besuchte eine Mutter im Wochenbett und schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, was sie mit diesem Satz meint.

Mit ihr fühlt es sich nicht so an, als käme eine Fachkraft ins Haus. Es fühlt sich an, als würde eine vertraute Freundin durch die Tür kommen. Eine, die nichts bewertet, nichts erwartet und sofort spürt, was gerade gebraucht wird.

Sandra wartet nicht auf Anweisungen. Sie sieht den Wäschekorb, der überquillt. Sie bemerkt den leeren Kühlschrank. Sie erkennt die Erschöpfung in deinem Gesicht. Und sie handelt sofort. Ruhig und selbstverständlich.

“Ich begleite und unterstütze als Mütterpflegerin (werdende) Mamas in Zeiten, in denen sie liebevollen, (be)wertungsfreien Support brauchen. Um ihnen Zeit zum Ankommen, Heilen und für Übergänge zu ermöglichen.

Mutterschaft und Muttertät sollte kein blinder Fleck sein. Dieser Phase sollte mehr Wertschätzung und Wichtigkeit zugesprochen werden und Unterstützungsmöglichkeiten auch präventiv genehmigt werden.”

Möglicherweise hast du gerade erst erfahren, dass es Mütterpflegerinnen gibt. Oder du warst bereits auf der Suche nach Unterstützung, weil du spürst: diese erste Zeit musst du nicht alleine tragen.

Wenn du Sandra und ihre Arbeit kennenlernen möchtest, hüpf gerne zu ihrer Webseite rüber:

Sie ist Teil eines ganzen Netzwerks aus Mütterpflegerinnen.

Die Fotografie öffnet mir Türen zu Menschen, deren Arbeit oft im Stillen wirkt. Menschen wie Sandra mit besonderen Fähigkeiten, viel Herz und einer tiefen Überzeugung für das, was sie tun.

Ich bin die Business-Fotografin für all jene, deren Namen vielleicht nicht jeder kennt, deren Arbeit aber einen Unterschied macht. Für Menschen, die mit ihrem Wirken die Welt im Kleinen zu einem besseren Ort machen. Ich möchte ihnen durch meine Linse eine Bühne geben, weil das, was sie tun, verdient gesehen zu werden.

Was ist deine Vision? Welche Geschichte steckt hinter deiner Arbeit? Erzähl mir davon. Lass es uns gemeinsam sichtbar machen.

Spürst du das

Kribbeln?